AYURVEDIC TIPS FEBRUAR

6 März 2019 |

Kategorien:Allgemein

Hier findest du regelmäßig die gesammelten Ayurvedic Tips für den Monat, als Übersicht! Immer mit den vier Kategorien: (Themen, die ich in meinem bald erscheinenden Buch ausführlich behandele)

  • Ernährung & Darm

  • Stress & Resilienz

  • Biorhythmus & Routine

  • Alltag & Beruf

STRESS & RESILIENZ

Ich habe in den letzten Jahren hier und auf dem Blog immer wieder den Blutzuckerspiegel angesprochen… Die Blutzuckerbilanz ist eine “einfache“ Technik, bei der Fette und Proteine bei jeder Mahlzeit und jedem Snack gegessen werden und Zucker und Stimulanzien so weit wie möglich vermieden werden.

Was hat das mit Stress zu tun? Wieso ist es sinnvoll auf den Blutzuckerspiegel zu achten?

Einer der Gründe, warum die Nahrung, die wir essen, unsere Stimmung beeinflusst: wir haben zu viel oder zu wenig Zucker im Blut. Das ist purer Stress für unser Gehirn.

Im Ayurveda wird eine bewusste Ernährung genutzt um gesund zu bleiben (mit dem Fokus auf Vorbeugung)
Ich teile heute mit euch Lebensmittel, die dabei helfen Stress zu reduzieren: – Zink spielt eine große Rolle sowohl im Immun- als auch im Nervensystem. Stress und Angst neigen dazu, Zink zu verbrauchen. Sesam (auch Tahini), Linsen und Kürbiskerne sind tolle Begleiter im Alltag dafür. – Walnüsse und Leinsamen
Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, senken Entzündungsherde und reduzieren nachweislich Angstwerte. – Tee
L-Theanin im Tee ist eine stress-senkende Verbindung, die sich an GABA-Rezeptoren bindet und Veränderungen in den Gehirnströmen induziert. Diese führen zu Entspannung.

ROUTINE
Laut Ayurveda beginnt die Gesundheit der Haare mit der Nahrung, die wir essen, und hängt tief von unserer Verdauungskraft ab – unser Haar ist beeinflusst von Ungleichgewichten außerhalb des Verdauungstraktes, wie dem Stresslevel.

Da wir alle drei Doshas in unseren Konstitutionen haben, ist es durchaus möglich, dass unser Haar eine Kombination aus verschiedenen Dosha-Eigenschaften ausdrückt.

Triphala = Unterstützt die Verdauung und sorgt für schönes, kräftiges Haar
Eine ganz sanfte Entgiftung, die sich auf natürliche Weise auf alle drei Doshas auswirkt.
Verbesserung der Gewebeernährung im ganzen Körper.

Sesamöl

Einmal pro Woche Öl auf das Haar und die Kopfhaut auftragen. Die Massage der Kopfhaut und des Haares nährt deine Zellen, regt die Durchblutung der Kopfhaut an und fördert das Haarwachstum.

ALLTAG & BERUF

“Arbeite in Harmonie mit deinem Dosha“
Wenn wir lernen, das volle Potenzial unserer Konstitution (Prakriti) auszuschöpfen, können wir unseren Lebensstil entsprechend gestalten, den maximalen Erfolg unserer Arbeit ernten und unser Niveau an Energie, Freude und Vitalität steigern.
Arbeit kann uns erfüllen oder uns erschöpfen. .
– Vata: Bei der Arbeit solltest du dich bemühen, maßvoll zu sein. Übermäßige Verantwortlichkeiten, Langeweile, Unterbrechungen oder Multitasking werden deine unregelmäßige, nervöse Natur fördern. Achte auf dein Arbeitsumfeld. Ein Mangel an frischer Luft, grelle Lichter, Trockenheit und Kälte können dein Vata-Ungleichgewicht weiter verschlimmern. .
– Pitta: Obwohl du von Herausforderungen, Wettbewerb und Entscheidungsfindungen angetrieben wirst, wird ein Überschreiten dieser dich ungeduldig, gereizt und dominierend machen. Übe dich stattdessen in Mitgefühl und nimm dir bewusst auch mal Zeit für scheinbar unwichtige Freizeitaktivitäten und Entspannungsmomente zwischendurch. .
– Kapha: Übermäßige Langeweile, Wiederholungen und mangelnde körperliche Bewegung bei der Arbeit machen dich lethargisch. Du brauchst Motivation und Stimulation. Ändere deine Umgebung regelmäßig und suche nach Konkurrenz, auch wenn es dich aus deiner Komfortzone herausholt. Und denke daran, dass dein Prakriti durch künstliches Licht und Kälte verschlimmert wird!

ERNÄHRUNG & DARM
Ab März beginnt die Kapha-Zeit. Wenn du einen Kapha-Überschuss hast und dich antriebslos und schwer fühlst, dann wechsele deine Ernährung zu leicht verdaulicher Kost.
Ballaststoffe wie Kokos, Hülsenfrüchte und Artischocken eignen sich dafür.
Das heißt aber nicht, dass du auf Süßes ganz verzichten musst:
Kurkuma-Kokos-Pralinen

100 g Datteln
100 g getrocknete Aprikosen
2 EL Kichererbsenmehl (dieses vorher in einer Pfanne leicht erhitzen)
150 g Kokosraspel
100 g Sonnenblumenkerne
1 Prise jeweils Vanille und Salz
1 TL Kurkuma
2 EL Ghee

Datteln, Aprikosen und Sonnenblumenkerne in eine Küchenmaschine geben und mixen.
Kokosraspel, Mehl und Gewürze hinzufügen. Nochmal kräftig mixen.
Zum Schluss das Ghee dazu geben und mixen oder pulsieren, bis ein krümeliger aber klebriger Teig entsteht.
Den Teig mit den Händen in kleine Pralinen-Kugeln rollen und wenn du magst nochmal in Kokosraspeln wälzen. Im Kühlschrank aufbewahren.