Cold Brew Coffee mit Cashew-Milch und ayurvedischen Gewürzen

7 September 2016 |

Kategorien:Ayurveda, Healthy Food

No Coffee – no prana.

Für mich absolut richtig. Ich liebe meinen morgendlichen Milchkaffe über alles! Kuhmilch im Kaffee ist derzeit noch eine meiner letzten Bastionen auf dem Weg zu einem komplett veganen Leben.

Während meiner Auszeit im Sommer habe ich täglich wieder eine große Tasse frischen Kaffee mit Milch im Bett genossen und so den Tag begonnen.

Ein herrliches Ritual für die Seele!

Doch schnell meldete sich mein Bauch und fand den Pott Milchkaffee auf nüchternen Magen überhaupt nicht lustig.

Da ich auf das Aroma von Kaffee ungern verzichten möchte, und Sojamilch in dieser Hinsicht keine befriedigende Alternative darstellt, bin ich zu einer ganz anderen Kaffee Version gewechselt:

Cold Brew Coffee mit Cashew Milch.

 

Cold Brew Coffee mit Cashew-Milch und ayurvedischen Gewürzen

 

Ich muss gestehen, dass ich auf diese Idee nicht alleine gekommen bin, sondern von den Mädels von Couch ’n‘ Candy, v. a. Steffi Grube inspiriert wurde. Ich hatte mehrmals von dieser Kreation gelesen, aber noch keine Möglichkeit bisher sie vor Ort in der Couch zu testen. Daher habe ich meine eigene Variante des Cold Brew Coffee erstellt.

 

Was ist Cold Brew Coffee?

 

Unter Cold Brew Coffee versteht man eine Kaffeevariante, bei der das Getränk mit kaltem Wasser zubereitet wird. Der Kaffee enthält so weniger Bitterstoffe und Säure und auch der Koffeingehalt ist nicht so stark.

Dafür ist der Geschmack umwerfend und der Kaffee sehr gut verträglich, v. a. wenn du einen sehr empfindlichen Magen hast. Die ayurvedischen Gewürze machen Kaffee zudem bekömmlicher.

Allerdings brauchst du etwas Geduld bei der Zubereitung, da der Kaffee lang ziehen muss. Dafür hält sich das Konzentrat dann aber auch bis zu 2 Wochen im Kühlschrank.

 

Cold Brew Coffee Rezept

 

Zutaten für ca. 1 Liter

200 Gramm grob gemahlene Kaffeebohnen (am besten immer frisch vor der Zubereitung des Kaffees mahlen)
1 Liter kaltes Wasser
1 Prise Zimt
1 Prise Anis
1 Prise Ingwerpulver (oder eine Scheibe frischer Ingwer)

Das frisch gemahlene Kaffeepulver und die Gewürze mit dem Wasser in ein Glasgefäß geben und gut vermischen. Das Gefäß mit Frischhaltefolie abdecken und 12 Stunden (z. B. über Nacht) bei Raumtemperatur ziehen lassen.

Anschließend den Kaffee durch ein feines Sieb oder einen herkömmlichen Papierkaffee-Filter gießen um die Flüßigkeit vom groben Kaffeesatz zu bereifen.

Das Kaffeekonzentrat in ein heiß ausgespültes Glasgefäß mit Schraubverschluß geben. Dieses ist zwei Wochen im Kühlschrank haltbar.

 

Was ist Cashew-Milch?

 

Unter Cashew Milch versteht man eine Nussmilch-Variante, also eine pflanzliche Milchalternative. Man kann verschiedene Nussmilch-Sorten auch im Bioladen oder Supermarkt kaufen, allerdings sind diese ziemlich teuer und enthalten häufig viel Zucker und Zusatzstoffe. Man kann aber ruckzuck selber eine leckere Nussmilch herstellen. Meine Version enthält zudem noch ein paar heilsame und verdauungsfördernde Gewürze. Du kannst grundsätzlich auch jede andere Nusssorte verwenden, die Mengenangaben bleiben die gleichen.

Zutaten (für ca. 1 Liter Cashew Milch)

200 Gramm Cashew Nüsse
1 Liter Wasser
1 Kardamomkapsel
Mark einer Vanilleschote

Die Cashew Nüsse für 2 Stunden in Wasser einlegen. So werden wichtige Enzyme aktiviert. Anschließend das Quellwasser abgießen und die Cashew Nüsse gut abspülen. Diese nun mit den anderen Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben und mehrere Minuten pürieren.

Es sollte eine homogene weiße Flüßigkeit ohne sichtbare Nussstückchen entstehen.

Durch ein feines Sieb filtern und die Milch auffangen. Die Milch hält sich gekühlt 3 – 4 Tage im Kühlschrank.

Den Nuss-Rest kannst du wunderbar noch für ein Müsli verwenden.

 

Cold Brew Coffee mit Cashew-Milch

 

Für deinen „Milchkaffee“ kannst du nun 200 ml der Cashew Milch langsam erwärmen und anschließend einen Shot (oder mehr, wenn du es stärker magst) des Cold Brew Coffees dazu geben.

Et voilà – fertig ist dein gesundes und leckeres Energie-Getränk.

Die Zubereitung hört sich zugegebenermaßen erst einmal ein wenig aufwändig an. Ist sie im Grunde aber nicht, wenn man sich einmal an die Handlungsschritte gewöhnt hat. Außerdem hat man dann ja auch gleich einen hübschen Vorrat im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

in good health, janna