Samstags-Inspiration: Madhavi von Kaerlighed

23 Mai 2015 |

Kategorien:Interviews

Jeden Samstag stelle ich euch eine Person vor, die mich inspiriert. Heute ist das Madhavi. Sie schreibt in ihrem Lifestyle Blog Kaerlighed (Dänisch für Liebe) erfrischend über alles was sie interessiert. Angefangen bei Yoga über Meditation bishin zu toller Musikempfehlung (ihre Playlists sind der Hammer!).

Es kommen auch mal unangenehme Themen herrlich ehrlich auf den Tisch und Madhavi nimmt kein Blatt vor den Mund. Davor bewundere ich sie sehr und freue mich immer wie wild wenn sich News von ihr in meiner Mailbox finden!

Meine liebsten Blog-Artikel:

Die Granate des Sommers: Meloneneis

Keiner Muß dich mögen

Fang an zu leuchten!

Gutes Essen, böses Essen

Kaerlighed war einer der ersten Blogs, den ich regelmäßig lese und der mich unter anderem dazu bewegt hat selbst mit dem bloggen zu beginnen.

Eines meiner Vorhaben für dieses Jahr? Unbedingt noch einen von Madhavis Workshops in Berlin oder Hamburg besuchen!

Genug Gründe Madhavi vorzustellen und um einen kleinen Gesundheitstalk zu bitten!


 

 

Liebe Madhavi, ich freu mich sehr, dass ich dich interviewen darf.  Erzähl mal, was bedeutet Gesundheit für dich persönlich?
Gesundheit bedeutet für mich, mein Leben in Fülle leben zu können, so, wie ich es mir wünsche, ohne Einschränkungen.


Wer oder was inspiriert dich?
Mein Mann. Er hat immer einen größeren Blick auf die Dinge und schafft es, mich jedes Mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Ich kenne niemanden, der so wenig aus der Ruhe zu bringen ist wie er. Und natürlich mein Lehrer, Osho.


Wie arbeitest du als selbstständige Bloggerin und Autorin?
Ich habe einen ziemlich guten Workflow. Morgens meditiere ich und mache Yoga. Damit habe ich schon eine gute Basis für den Tag geschaffen. Auch wenn ich im Internet arbeite; ich selbst achte ganz genau darauf, nicht meine Zeit dort zu verplempern. Länger als eine Stunde täglich bin ich nicht in den sozialen Netzwerken zugange. Ich treffe mich lieber mit Menschen zum Interview, Kooperationen oder einfach so.

„Meine Inspirationen für meine Texte kommen meistens aus dem Leben und nicht aus dem Internet.“


 

Wie vermittelst du deinen Kindern die Grundsätze eines gesunden Lebens?
Indem ich es ihnen vorlebe. Ich erkläre ihnen die Dinge, wenn sie fragen, ansonsten bekommen sie unsere Lebensweise ganz natürlich mit. Ich habe sie nie zum Yoga gezwungen, es aber immer in ihrer Nähe gemacht, sie nie ausgesperrt. Natürlich sind sie als Kleinkinder auf mir rumgeturnt. Doch jetzt lassen sie mich in Ruhe und sind selbst ganz verrückt nach Yoga.


Du hast vor Jahren aufgehört als Yogalehrerin zu arbeiten, gibst jetzt aber wieder vereinzelt und ausgewählt Workshops. Was hat dich dazu bewegt?

Es war immer klar, dass ich weiter Workshops geben würde. Die liegen mir sehr am Herzen.

„Ich liebe es, mit Menschen zusammenzukommen, Yoga und Meditation zu teilen.“

Ein Workshop pro Monat reicht mir aber, da stecke ich alles rein. Ich habe nicht vor, wieder als Yogalehrerin zu arbeiten, für mich ist das jetzt eher ein Hobby.


 

Was ließe sich deiner Meinung nach in unserem Gesundheitswesen und unserer Einstellung zum Thema Gesundheit verbessern?

Menschen kaufen sich dicke Autos und essen dann aber Billigfleisch. Das ist für mich unverständlich.

„Für mich ist mein Körper mein Auto, wenn ich es nicht ordentlich tanke, dann kann es auch nicht vernünftig fahren. Wir sollten mehr Bewusstsein dafür bekommen, was wir eigentlich zu uns nehmen.“

Und klüger handeln. Ich wäre außerdem dafür, dass Behandlungen von Homöopathen oder sonstiger Naturheilkunde vollständig von der Kasse übernommen werden sollten. Aber das rechnet sich wahrscheinlich nicht. Ein weites Feld, über das man stundenlang diskutieren könnte.


 

Danke für das Interview, liebe Madhavi!

 

Fotocredit: Maria Schiffer