Happy Birthday IN GOOD HEALTH

13 März 2017 |

Kategorien:Allgemein

Wow! Ich kann kaum glauben, dass es Mitte März nun schon zwei Jahre her ist, dass ich mit IN GOOD HEALTH an die Öffentlichkeit gegangen bin. Ich weiss noch genau wie aufgeregt ich damals war aus meiner Komfortzone zu treten und meine Visionen und Leidenschaft auf diesem Weg einem virtuellen Publikum zu präsentieren.

Die Idee für mein Onlinemagazin und die damit verbundenen Gesundheitsangebote bestand in meinem Kopf schon eine längere Zeit. Vor der Umsetzung habe ich dann immer wieder gezögert. Wird das jemanden interessieren? Liest das überhaupt jemand? Hat das ganze einen Sinn?

Rückblickend kann ich über diese leisen Zweifel nur schmunzeln, denn IN GOOD HEALTH ist wirklich das Beste, was hat passieren können und hat mir in den letzten beiden Jahren nicht nur eine unglaublich spannende Reise, sondern auch ein gut laufendes Business und viel persönliche Weiterentwicklung ermöglicht.

Vom einfachen Blog ist daraus ein umfassendes Unternehmen entstanden, welches aktuell nicht nur meine hauptsächliche berufliche Tätigkeit einnimmt, sondern meine absolute Passion geworden ist.

Zum zweiten Jubiläum bin ich in mich gegangen, und habe sieben Erkenntnisse der letzten beiden Jahre zusammengefasst, die ich an dieser Stelle mit dir teilen möchte.

 

 

7 Erkenntnisse, die ich durch IN GOOD HEALTH gewonnen habe

 

1. Just Do it

Zweifel und die Angst, nicht gut anzukommen, kennen wir alle, das ist klar. Daher kann ich mich rückblickend natürlich nicht davon ausnehmen. Die Idee zu IN GOOD HEALTH habe ich im letzten Drittel meines Studiums entwickelt, denn damals merkte ich ganz klar, dass ich sicherlich nicht in eine konventionelle schulmedizinische Karriere starten möchte und meine Kreativität und Interessens-Vielfalt ein ganz anderes Ventil benötigt. Dennoch hatte ich Bedenken, ob dies über einen Blog möglich ist. Viele um mich herum starteten in ihren ärztlichen Weg und die Fragen „Was willst du denn damit?“, „Warum studierst du so lange um nur Yogalehrerin zu sein?“ und Co. tauchten immer häufiger auf. Irgendwann war es mir einfach zu blöd, mich innerlich selbst auch noch mit diesen Fragen zu konfrontieren und habe mich einfach dran gesetzt und gestartet. Ich habe mir immer wieder bewusst gemacht, dass es in diesem Sinne keine Fehler gibt und alle meine Tätigkeiten, Visionen und Wünsche in meiner ganz eigenen Verantwortung liegen.

Seither bin ich viel zackiger beim Umsetzen neuer Ideen oder Projekte und die Frage, ob es funktioniert oder doch alles eine Schnapsidee ist, stelle ich mir konsequent nicht mehr. Fehler sind für mich mittlerweile einfach reine Lernprozesse und bisher hat sich aus allen neuen Ideen eigentlich immer nur positives ergeben.

Wenn du also auch gerne zweifelst, dann einfach Augen zu und durch. Die einzigen fehlgeschlagenen Projekte sind jene, die aus Angst nie umgesetzt worden sind.

 

2. Ein bunter Arbeitsalltag

Ich liebe meinen kunterbunten Arbeitsalltag, den mein selbstkreierter Job mit sich bringen, da ich mich bei sich wiederholenden Tätigkeiten und einseitigem Input schnell langweile. Heute ist jeder Tag bei mir anders. Es kann sein, dass ich

  • am Wochenende in bunten Yogaleggings angehende YogalehrerInnen in medizinischen Themen weiterbilde,
  • zum Wochenbeginn im Blazer die Führungsriege eines Unternehmens im Corporate Health Bereich coache,
  • am Dienstag dann Einzelkunden in meiner Ernährungsberatung sehe und
  • zum Wochenende Blogartikel und journalistische Arbeiten für Magazine verfasse oder
  • spannende Interviews mit Health Experten für meinen Podcast aufnehme, und dazwischen
  • meine Onlinekurse betreue sowie
  • neue Programme und Workshops ausarbeite.

Einen besseren Arbeitsmix könnte ich mir für mich persönlich nicht wünschen.

3. Be creative

Ich bin mittlerweile nicht nur Ärztin, sondern Dozentin, Speakerin, Ernährungsberaterin und Gesundheitscoach. Aber neben all diesen tollen Bereichen bin ich auch zur Unternehmerin, zur Content & Social Media Managerin, zum Schreiberling, zur Fotografin, zur Web- und Graphikdesignerin, zum Creative Director und vielem mehr geworden. Ich sage damit natürlich nicht, dass ich in all diesen Bereichen ein Profi bin, aber ich komme mittlerweile ganz gut zurecht.

Obwohl IN GOOD HEALTH schon länger keine reine One-Woman Show mehr ist, sondern ich von einem wunderbaren Team von Freelancern unterstützt werde, mache ich einen Grossteil der anfallenden Arbeiten nach wie vor selbst und habe mich in vielen Bereichen erst einmal reintasten müssen. Das war nicht immer leicht.

Es erfordert viel Durchhaltevermögen und Nerven, ist aber auch unglaublich spannend. Mich reizt es, ständig etwas Neues lernen zu können und zwar in den unterschiedlichsten Kompetenzbereichen.

Für eine Person, die bei ihrer Familie früher dafür bekannt war, dass sie gerade den PC an- und ausschalten kann, habe ich schon ziemlich viel erreicht 🙂

4. Ungeahntes Potential

Ich liebe es, mir immer wieder neue spannende Projekte für IN GOOD HEALTH auszudenken und dabei ganz frei und kreativ sein zu können. Vom Onlinekurs für eine gesunde Ernährung bis hin zu Yogavideos kann da alles dabei sein. Und gerade diese Vielfalt an Möglichkeiten reizen mich an meinem Business ganz besonders. Denn so kann ich mein Ziel, Menschen in ein einfach gesundes Leben zu begleiten, so umsetzen, dass es möglichst viele Personen auf unterschiedlichste Weise anspricht. Mit der IN GOOD HEALTH ACADEMY habe ich mir gerade den Traum einer Onlineplattform erfüllt. Die Academy hält verschiedene Kurse und Angebote bereit und meine Vision ist, dass diese in den nächsten Jahren weiter wächst.

 

5. Geh deinen eigenen Weg

Geht nicht? Gibt es für mich nicht mehr! Als Ärztin einen vorgezeichneten Karriereweg gehen und keine anderen Möglichkeiten abseits des Klinikalltags zu haben? Für mich absolut kein Argument mehr.

Ich bin überzeugt, dass jeder seinen eigenen Weg finden kann, mit dem er seine Arbeit mit eigenen Vorstellungen ans Leben und Visionen sinnvoll verbinden kann, und persönliche Stärken zum Zuge kommen.

Denn am Ende des Tages zählt, wie glücklich du gelebt hast, nicht wie viele Nacht- und Wochenenddienste du durchgezogen hast.

 

6. Selbstmanagement

Ich finde es sehr spannend, mein Arbeitsleben und den damit verbundenen Arbeitsalltag immer wieder neu strukturieren und aufbauen zu können.

Wann bin ich produktiv, wann brauche ich eine Pause und wie gestalte ich meinen Tag effektiv und sinnig? – All das habe ich erst für mich entdecken und lernen müssen. Manchmal klappt dies sehr gut, manchmal noch nicht. Ich ertappe mich immer wieder, dass ich Stunden vor dem Laptop klebe, obwohl ich mir eigentlich einen freien Tag eingeplant hatte. Ein grosser Vorsatz für mich ist es, darin besser zu werden.

 

7. Community

Der wohl schönste Aspekt, der sich durch IN GOOD HEALTH entwickelt hat, ist mit Abstand die wunderbare Community, die daraus entstanden ist. Täglich habe ich es virtuell wie persönlich mit inspirierenden Persönlichkeiten, Businesspartnern und spannenden BlogleserInnen sowie KlientInnen zu tun. Die meisten dieser Menschen hätte ich ohne diese Plattform und damit verbundene Onlinepräsenz wohl nie kennengelernt. Mit einigen verbindet mich mittlerweile sogar eine tiefe Freundschaft und es ist toll so viel positive Unterstützung um sich zu wissen.

 

Danke für zwei Jahre in GOOD HEALTH

Auf diesem Weg möchte ich mich ganz herzlich bei allen LeserInnen, Podcast-HörerInnen, SeminarteilnehmerInnen, BusinesspartnerInnen und tollen Menschen, die mich unterstützen, begleiten und mir immer wieder irgendwo begegnen, bedanken.

Ohne euch wäre IN GOOD HEALTH niemals so toll und einzigartig wie es jetzt ist!

 

in good health, janna