Ernährungsempfehlungen der ayurvedischen Medizin

28 Februar 2017 |

Kategorien:Ayurveda, Healthy Food

Deine Sinne, das Körpergefühl und die Inutition geben dir grundsätzlich Auskunft darüber, was der Körper braucht.

Leider ist uns diese wunderbare Ur-Fähigkeit in der modernen schnelllebigen Welt abhanden gekommen oder wird zumindest häufig ignoriert.

 

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Fünf Ernährungsempfehlungen der ayurvedischen Medizin

In der Artikel-Serie für asanayoga.de habe ich fünf Ernährungsempfehlungen zum Umgang mit Lebensmitteln vorgestellt:

 

Pakriti – die Qualität der Lebensmittel

Es gibt sechs verschiedene Geschmacksrichtungen, die alle unterschiedliche Qualitäten und somit Wirkungen haben. Sie sollten alle täglich in unserem Speiseplan vorkommen. Desto mehr verschiedene Geschmacksrichtungen wir integrieren desto vielfältiger ernähren wir uns und schulen unsere Sinne. So schaffen wir Geschmackserlebnisse und der Geist bleibt wach und neugierig.

 

Karana – die Zubereitungsweise

Unser Essen sollte immer frisch, schonend zubereitet und in möglichst purer Form auf den Tisch kommen. Ein weiterer wichtiger Faktor, der sowohl in Indien als auch China eine große Rolle spielt ist die Geisteshaltung mit der gekocht wurde: Wird mit Respekt und Freude im Kochtopf gerührt und angerichtet erhält jede Mahlzeit eine liebevolle Komponente.

 

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Rasi – die richtige Menge

Aus ayurvedischer Sicht sollte durch eine Mahlzeit der Magen zu einem Drittel mit fester Nahrung und zu einem Drittel mit flüßigen Substanzen gefüllt werden. Das restliche Drittel bleibt leer bzw. ist mit Luft gefüllt. So können das Verdauungsfeuer Agni und die Magensäfte optimal arbeiten.

 

Desha – die Herkunft der Lebensmittel

Wo kommen unsere Lebensmittel her, wie sind sie angebaut worden? Konnte es im natürlichen Zyklus unter freien Himmel gedeihen oder stammt es aus einem Gewächshaus und musste zig Meilen zu uns geflogen werden?  – Lokale, einheimische sowie saisonale Produkten können von unserem Körper am besten verarbeitet werden.

 

Kala – der richtige Zeitpunkt

Unser Körper liebt es regelmäßig und rhythmisch, das heißt gleichbleibende Essenszeiten sind wichtig. Idealerweise sollte man nur dann essen wenn man wirklich hungrig ist. Hat man sich an regelmäßige Mahlzeiten gewöhnt, meldet sich der Hunger kurz davor von ganz alleine. Eine entspannte und ruhige Atmosphäre sowie genug Zeit zum speisen sind weitere wichtige Punkte.

in good health, janna